Was ist Konjakmehl?

Immer häufiger hört man über Konjakmehl Produkte. Auch Glucomannan ist immer häufiger Thema. Diese Substanzen werden als zuverlässige Schlankmacher dargestellt. Hier erklären wir wie diese Schlankmacher aus Asien, beim abnehmen helfen können. Wir erklären die Besonderheiten dieser beiden Substanzen. Zudem klären wir auf, wie Konjakmehl und Glucomannan in der Ernährung integriert werden kann.

Was ist Konjak?

Konjak wird schon seit Jahrhunderten in der Heilkunde genutzt. Es ist ein zu 100 Prozent pflanzliches Produkt. Seit einiger Zeit findet es auch Verwendung im Fitness- und Wellnessbereich.

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Konjakmehl wird aus der “Teufelszunge Amorphophallus Konjac” gewonnen. Diese gehört zur Gruppe der Amorstabgewächse und kommt in den tropischen Regionen Ozeaniens und Ostasiens vor. Aus dieser Wurzelknolle wird Mehl gewonnen. In der Chinesischen und Japanischen Küche wird dies schon seit etwa 1500 Jahren verwendet. Dort wird es als Heilmittel angesehen und dem Konjakmehl wird eine lebensverlängernde Wirkung nachgesagt.

Wie unterstützt Konjakmehl beim Abnehmen?

Konjakmehl besitzt eine erstaunliche Bindefähigkeit. Es kann die 50-fache Menge Wasser, seines Eigengewichts, binden. Durch diese Eigenschaft setzt ein enormes Sättigungsgefühl ein, daher wird es gern für Diäten verwendet. Zudem besteht die Knolle aus 75 Prozent Kohlenhydrate die zum größten Teil unverdaulich sind, daher ist sie reich an Ballaststoffen. Da Ballaststoffe auch eine lange Sättigung hervorrufen, unterstützen sie ebenfalls bei einer Diät. Auch Studien belegen den positiven Effekt des Konjakmehls.

Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), belegte, dass das Konjakmehl zur Reduzierung des Körpergewichts beiträgt. Dazu müssen, laut Studie, mindestens drei Gramm täglich eingenommen werden. Teilt man dies in mehrere Portionen auf, muss eine Portion mindestens einen Gramm betragen. Zu jeder Portion sollte, vor der Mahlzeit, mindestens ein besser zwei Gläser Wasser getrunken werden.

Bei Mangelnder Flüssigkeitszufuhr kann Konjakmehl, wegen der enormen Quellwirkung, zu Magenproblemen führen. Deshalb sollte darauf geachtet werden das genug bei der Einnahme von Konjakmehl getrunken wird. Es sollten mindestens 2 Liter Flüssigkeit, pro Tag, zu sich genommen werden. Auch sollte die Einnahme, von drei Gramm täglich, nicht überschritten werden.

Konjakmehl ist auch vielfältig in der Küche einsetzbar. Rührt man dieses in Flüssigkeit ein, bekommt diese eine geleeartige Konsistenz. Diese ist so gut wie Geschmacksneutral. Als Beispiel kann man Konjakmehl in Frucht-Buttermilch rühren und bekommt so eine leckere, gut sättigende, Kaltspeise.

Was ist Glucomannan?

Glucomannane sind verzweigte Kohlenhydratketten und haben eine Stärke ähnliche Substanz. Diese werden aus der Knolle der “Teufelszunge Amorphophallus Konjac” gewonnen. Zu den Kohlenhydraten zählen Glucose und Mannose. Beide dieser Kohlenhydrate besitzen die Eigenschaft, sehr viel Wasser binden zu können. Nimmt man also, vor einer Mahlzeit Glucomannan mit viel Flüssigkeit ein, isst man weniger da man satt ist. Glucomannan ist in Form von Kapseln oder in Pulverform, unter Anderem im Internet zu erwerben. Die Kapseln nimmt man vor den Mahlzeiten, mit viel Wasser ein.

Es ist wichtig viel Flüssigkeit bei der Einnahme zu sich zu nehmen, da Glucomannan viel Wasser aufsaugt und so im Hals stecken bleiben könnte. In Pulverform wird es als Geliermittel in Lebensmitteln verarbeitet. Typische Produkte aus Glucomannan kennt man aus der Asiatischen Küche. In Glasnudeln, wie Shirataki, ist diese Substanz ebenfalls verarbeitet.

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